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Rückblick aufs Barcamp Stuttgart 2014 #bcs7

Am vergangenen Wochenende 20./21. September war es wieder soweit: Barcamp Stuttgart. In seiner bereits siebten Auflage, präsentierte sich das weit über die Landesgrenzen Baden-Württembergs beliebte Barcamp in neuer Location, dem Hospitalhof. Bei gewohnt guter Wetterlage – beim Barcamp Stuttgart ist eigentlich immer gutes Wetter garantiert – strömten knapp 300 Teilnehmer in die großzügigen Räumlichkeiten.

Barcamp Signal ©Tilo Hensel

Das Barcamp Signal #bcs7 @Tilo Hensel

Zur Location

Ein offenes Foyer mit Zugang zum Innenhof bietet ausreichend Raum für Anmeldung und Frühstücksbuffet. Auf der selben Ebene sind noch mehrere Räume angelegt. Im ersten OG befindet sich ein großer Saal mit zugehöriger Empore, erreichbar über das zweite OG. Im dritten OG befinden sich wiederum mehrere Räume für Sessions. Auf allen Ebenen sind auch Büros der Verwaltung untergebracht. Der Hospitalhof ist sehr inspirierend mit seiner Mischung aus altem Gemäuer und modernem Neubau. Die Akustik war in allen Räumen sehr angenehm.

Der Samstag

Der erste Barcamp-Tag begann wie es eben sein muss. Ankommen, frühstücken, plauschen. Für mich war es insofern dieses Mal besonders, als das ich meinen Kolleginnen beim Aufbau der Summer Lounge behilflich war. Die Summer Lounge der Messe Stuttgart mit Info-Theke und zwei Retro Slush Maschinen war ein Novum 2014. In den Jahren zuvor war die Messe Stuttgart „nur“ als geldgebender Sponsor beteiligt.

Die Eröffnung von Jan Theofel (@jantheofel), dem Organisator des Barcamp Stuttgart, war wieder sehr charmant und wortgewandt, obwohl die Technik (WLAN und damit Beamer) erst einmal nicht mitmachen wollte. Die obligatorische Vorstellungsrunde ist bei fast 300 Teilnehmern mitunder etwas langatmig, dennoch aber ein unverzichtbares Instrument für den ersten Eindruck. Außerdem ist es ein kleiner Aktivator, gleich einmal seinen Namen und drei Stichworte zu seinen Interessen ins Mikro zu sprechen. Meine Tags lauten Messen, Marken und Medien.

Auf die Vorstellungsrunde folgte die Session-Planung für den Samstag. Barcamp Neulinge sehen sich das Ritual erst einmal staunend an, wenn plötzlich zig Menschen aufspringen, nach vorne drängen und hastig Vorschläge auf Zettel schreiben, um diese dann der versammelten Teilnehmerschaft als Session anzubieten. Viele kommen gleich mit mehreren Vorschlägen, müssen sich der Fairness halber aber nach jedem Vorschlag wieder neu anstellen. Nach einiger Zeit trauten sich dann auch die Barcamp Newbies und es kam ein breiter Mix an Themen zusammen, der rasch auf die zwölf verfügbaren Räume verteilt wurde. Trotz der hohen Teilnehmerzahl lagen wir gut in der Zeit und die erste Session konnte pünktlich ab 12:30 Uhr starten.

Ich selbst nahm nur an den Sessions „Wie man eine Contentseite für digital Natives baut“ von Hilmate aka Julian Kögel (@jukoegel), „Die perfekte Rasur“ von Andreas Zeitler (@zettt), „Google Glass – Risiken & Nebenwirkungen“ von Alexander Schnapper (@alexschnapper) und „How 2 win campaigns & elections“ von Clemens Schuster (@hofrat) teil. Den gesamten Session-Plan könnt ihr hier natürlich nachlesen. Ab 18:30 Uhr gab es Abendessen und ab 21 Uhr starteten die Night Sessions. Für mich war hier aber bereits Schluss.

Der Sonntag

Neuer Morgen, neues Spiel am Sonntag. Ab 9 Uhr strömten wieder die Teilnehmer in den Hospitalhof und um 10 Uhr startete die Session-Planung für den zweiten Barcamp-Tag. Eine kurze Umfrage ergab übrigens, dass am zweiten Tag fast 50 % neue Teilnehmer gegenüber dem Vortag anwesend waren. Das hat mich doch sehr überrascht und ich plädiere für solche Fälle für eine Wiederholung der Vorstellungsrunde, damit auch die neu hinzugestoßenen Teilnehmer abgeholt werden.

Für mich gab es Sonntag die Sessions „Twitter Relations – mit Social Media erfolgreich Job, Wohnung, Freunde finden“ von Alexander Schnapper (@alexschnapper), „Heimautomatisierung, smart home & Co. am Bsp. FHEM“ von Patrick Schneider (@schiri) und „Beyond Projects“ von Robert Weißgraeber (@robert_we), bevor ich dann selbst zu meiner (@ADtiDude) Diskussion „Hot or not? Reloaded – Bloggerrelations rund um Events“ einlud. Zum Glück erbarmte sich der Christian Kaufmann (@timbo_SF) noch meiner und gestattete mir eine exklusive Verkostung seiner Lakritz-Delikatessen von Lakrids by Johan Bülow. Seine Session hatte ich zuvor wegen einer anderen verpasst. Danke! Bemerkenswert fand ich außerdem, dass unsere „Hausherrin“ Monika Renninger eine Session zur Geschichte des Hospitalhof anbot. Den gesamten Session-Plan gibt es hier.

Und ehe man sich versah war auch der zweite Tag schon vorbei. Es fanden viele gute Gespräche statt, die sich auch immer wieder zwischen den Sessions in kleinen Gruppen ergaben. Bei der Abschlussrunde sammelte Jan jede Menge Feedback ein und kündigte auch gleich den Termin fürs nächste Barcamp Stuttgart #bcs8 an: 26./.27. September 2015

Beeindruckend fand ich, in welcher Geschwindigkeit die freiwilligen Helfer den Hospitalhof wieder „rückbauten“. In nicht einmal einer Stunde waren alle Räume tip-top in Ordnung gebracht. Das ist Barcamp!

Jede Menge Bilder und Berichte gibt es auf der Barcamp Stuttgart Seite. Mein Bild stammt übrigens von Tilo Hensel. Dort könnt ihr auch nachlesen was ein Barcamp ist. Der Dank geht natürlich auch an alle beteiligten Sponsoren.

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Die optimale Messevorbereitung: Fünf essentielle Marketing-Tipps

Im Folgenden möchte ich Ihnen einige Tipps für die erfolgreiche Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung Ihres Messe-Auftritts geben. Denn neben der reinen Präsenz auf Ihrem Messestand zählen viele Faktoren zur Erfolgsformel, mit der Sie Ihre Marketingziele erreichen.

Planen Sie Ihre erfolgreiche Messebeteiligung

Erfolg ist planbar!

Ziele definieren

  • Wer soll was auf meinem Stand tun?

Definieren Sie vor Beginn Ihrer Messeplanung was Ihre Ziele sind. Welche Art von Kontakten möchten Sie an Ihrem Stand erreichen? Aus welchen Unternehmensarten und -größen sollen die Kontakte stammen und welche Positionen im Unternehmen wollen Sie ansprechen?

Des Weiteren sollten Sie definieren, ob Sie auf der Messe Bekanntheit aufbauen, Imagepflege betreiben oder knallhart verkaufen möchten. Je nach Ausprägung müssen Sie Ihren Stand anders planen. Für Information und Verkauf Bedarf es vor allem Sitzgelegenheiten, Computer-Arbeitsplätze und Verkaufsunterlagen mit Preislisten. Zur Imagepflege sind Catering und Lounge-Atmosphäre wichtig. Für maximale Reichweite sollten Sie zusätzliche Promotoren/Hostessen und flankierende Maßnahmen wie Gewinnspiele einplanen.

Ankündigen und Einladen

  • Werbemittel der Messe, Eintrittscodes, Print, Online, Mailings, Social Media, Call-center

Laden Sie zu Ihrem Messeauftritt unbedingt alle Ihre Kunden und potentielle Käuferschichten ein. Viele Aussteller denken, dass es darum geht nur neue Kontakte auf der Messe zu machen. Ein Irrglaube, denn auch Bestandskunden wollen eingeladen werden und bewerten Messeaktivitäten positiv. Viele Fachmessen bieten dafür kostenlose Eintrittscodes, mit denen Sie Ihre Kontakte gezielt zu einem Besuch auf Ihrem Messestand einladen können. Bei Publikumsmessen gibt es oft Angebote, bei denen nur eine bestimmte Mindestmenge an Eintrittscodes abgerechnet wird oder attraktive Rabattierungen angeboten werden. Fragen Sie Ihren Ansprechpartner in der Projektleitung danach!

Die meisten Messen bieten kostenlose Werbemittel wie Besucherprospekte, Banner und Plakate an. Damit können Sie zu minimalen Kosten eine maximale Reichweite aufbauen. Die Messen selbst bieten fast immer eigene Werbemittel wie Newsletter, Programmhefte und Presseservices an. Teilen Sie Ihre Produkte und Neuheiten mit. Inserieren Sie in den Messemedien und lassen Sie sich möglichst umfangreich in Katalogen und Online-Verzeichnissen listen.

Am kostengünstigsten sind Ihre eigenen Medienkanäle. Legen Sie Einladungen Ihren Mailings und Rechnungen bei. Verlinken Sie von Ihrer Website, in Ihrem Newsletter und von Ihren Social Media Seiten auf den Messeauftritt oder das Ausstellerverzeichnis. Dadurch werden Sie öfter gefunden, generieren Backlinks auf Ihren eigenen Internetauftritt und demonstrieren Professionalität.

Messe-Profis beauftragen im Vorfeld der Veranstaltung Call-center, die ihre Top-Kunden und Wunschkunden gezielt zur Messe einladen. Fragen Sie den Messeveranstalter nach Unterstützung. Oft bestehen dort hervorragende Kontakte zu Dienstleistern oder sogar Angebote für co-branded Services.

 Messemedien nutzen

  • Katalog, Pressemitteilungen, Verzeichnisse, Website, Social Media

Neben den klassischen Messemedien wie Katalog, Ausstellerverzeichnis und Presseservice, bestehen oft Möglichkeiten Ihre Angebote prominent in Szene zu setzen. Hat die Messegesellschaft eine Facebook-Seite, eine Xing-Gruppe oder einen Twitter-Kanal? Dort können Sie sich kostenlos vernetzen und Ihre Dienstleistung platzieren. Schicken Sie Ihre Pressemitteilungen an den verantwortlichen Kommunikationsleiter. Schreiben Sie auf die Pinnwand der Messeseite oder twittern Sie an den offiziellen Messekanal. Ihre Meldung wird aufgegriffen werden!

 Flagge zeigen

  • Werbeflächen, Promotion-Teams, Gewinnspiele, Demos

Schon auf den Zugängen zum Messegelände, in den Hallenzugängen und in der Messehalle stehen Ihnen zahlreiche Werbeflächen zur Verfügung. Prüfen Sie die Angebote des Veranstalters und lotsen Sie potentielle Kunden auf Ihren Messestand. Vom Plakat, über elektronische Displays bis zu Floor-prints reichen die Angebote der Messegesellschaften. Attraktive Sponsoring-Angebote decken die ganze Bandbreite an aufmerksamkeitsstarken Werbeflächen ab.

Promotoren und Hostessen am Stand, im Eingangsbereich und auf dem Außengelände können gezielt auf Ihre Messepräsenz aufmerksam machen. Verteilen Sie doch zum Beispiel Gewinnspielkarten, die am Stand ausgefüllt eingeworfen werden müssen. Auch ein Sofort-Gewinnspiel am Stand lockt zusätzliche Interessenten an. Durch Catering-Gutscheine oder ein eigenes Stand-Catering ist Ihnen ein hoher Zulauf garantiert.

Die Gestaltung Ihres Standes ist ein entscheidender Faktor. Aufmerksamkeit schaffen, Flagge zeigen und alle verfügbaren Flächen nutzen. Damit machen Sie sich sichtbar. Auch ein relativ simpler Systemstand lässt sich durch Plakate, Fahnen und zusätzliche Aufsteller attraktiv gestalten.

Standposition: Die Königsdisziplin. Buchen Sie frühzeitig und nutzen dabei Frühbucher-Rabatte! Wählen Sie für Ihren Stand die belebten Mittelpositionen, in direkter Nachbarschaft zu relevanten Foren oder Themenparks, direkt am Eingang oder an wichtigen Hallenübergängen. Manchmal ist eine Position direkt gegenüber Ihres Mitbewerbers sinnvoller, als am anderen Hallenende.

Nacharbeiten

  • Leads qualifizieren, gezielte Informationen zusenden, Eintrittscodes auswerten, Mailings starten

Nach der Messe beginnt der eigentliche Vertriebsprozess. Stellen Sie sicher, dass Sie von jedem Messekontakt eine Visitenkarte oder sogar interessenspezifische Informationen gesammelt haben. In den 14 Tagen nach der Messe gilt es, alle Kontakte in die eigene Adressdatenbank zu überführen und mit den gewünschten Informationen zu versorgen. Dafür sollten Sie sich unbedingt zu jedem Kontakt individuelle Notizen machen und insofern möglich an regionale Vertriebspartner übergeben. Fragen Sie gezielt nach Newsletter-Abonnement und Bedarf an persönlicher Beratung. Nach den mannigfaltigen Eindrücken eines Messebesuches, ist es für viele Menschen notwendig die Informationen noch einmal zu filtern. Stellen Sie Kontakt auf allen möglichen Kanälen her und bieten Sie individuelle Unterstützung an.

Wenn Sie das Einladungs-Management des Veranstalters genutzt haben, besteht oft die Möglichkeit genau nachzuverfolgen, welche Einladungen angenommen wurden, wer sich registriert hat, aber nicht auf der Messe war oder wer auf der Messe war, aber nicht Ihren Stand besucht hat. Diese Kontakte gilt es unbedingt nachzubearbeiten.

Ebenso sollten Sie sich bei allen Besuchern Ihres Standes und Teilnehmern Ihrer Gewinnspiel-Aktionen zu bedanken. Stets verknüpft mit der einfachen Möglichkeit Sie zu kontaktieren, sich für Ihren Newsletter zu registrieren oder ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Jede Adresse, die einmalig Interesse an Ihren Produkten gezeigt hat und die Sie in Ihrem Verteiler haben, kann auch lange nach dem eigentlichen Event zu einem Verkaufserfolg führen. Fragen Sie deshalb unbedingt immer die Einwilligung zur Zusendung von Informationen ab und bearbeiten Sie alle Kontakte auch in Zukunft.

Wenn Sie Interesse an Informationen zu einer erfolgreichen Messeplanung und -durchführung haben, dann sollten Sie sich auch unsere Seminarangebote ansehen. Informationen der Messe Stuttgart finden Sie im Geschäftsbereich Stuttgart Messe Service.

PS: Wer keine Informationen möchte, einer Zusendung widerspricht oder generell keine Kontaktinformationen preisgeben möchte, der will definitiv auch nicht von Ihnen angesprochen werden. Respektieren Sie diese Entscheidung unbedingt. Wenn Sie im Gießkannen-Prinzip alle Informationen an alle versenden, können Sie sicher sein, dass dies unvorteilhaft auf Sie zurückfällt. Attraktion begeistert, Penetration schreckt ab und verärgert!

Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Messebeteiligung!


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Lasys Int. Fachmesse für Systemlösungen in der Laser-Materialbearbeitung

Von 8.-6. Juni 2010 findet die zweite Auflage der Lasys auf der Messe Stuttgart statt. Im prall gefüllten Rahmenprogramm begleiten die Stuttgarter Lasertage (SLT), das 11. Symposium on Laser Precision Microfabrication (LPM) und der „Short Course: Basiswissen Laser und Laser-Materialbearbeitung“ die internationale Fachmesse für Laser-Systemlösungen im Fertigungsprozess.

Außerdem erwarten die Besucher zahlreiche Veranstaltungen im Rahmenprogramm, wie die Jubiläumssitzung „50 Jahre Laser“, das Ausstellerforum „Lasers in Action“ oder die Sonderschau „Cars made by laser“.

Im Live-Blog finden sich bereits zahlreiche Messesplitter und Impressionen vom ersten Messestag. Der Blog wird gehosted von Maschinenmarkt.


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byheart

byheart nennt sich eine Kunstausstellung zum Thema Organspende. Was ich nicht wusste: Alleine das Ausfüllen und Unterschreiben eines Organspendeausweises genügt, um sich als Organspender für alle Organe und Gewebe zu registrieren. Die Eintragung und Verifizierung der persönlichen Einwilligung muss nicht erfolgen.

Natürlich steht jeder Mensch individuell, persönlich und gesellschaftlich geprägt, unterschiedlich zum Thema Organspende. Wie einfach es jedoch ist, der Organspende zuzustimmen und dadurch nach dem eigenen Tod die Chance Leben zu schenken zu wahren, hat mich überrascht.

Ich selbst habe mich dazu entschlossen einen Organspendeausweis auszufüllen und bei mir zu tragen. Allen interessierten kann ich nur raten sich mit dem Thema vertraut zu machen und sich zu informieren. Denn was nutz ein lebloser Körper, außer durch die moderne Medizintechnik vielleicht einen anderen Körper am leben zu halten?

byheart. Unter anderem http://www.michaela-a-fischer.com/node/121
http://www.tk-online.de/tk/baden-wuerttemberg/organspende/wanderausstellung-organspende/168374