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Marketing // Communication // Lead Management


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Chancen und Risiken im Internet

Die Realschule Wernau veranstaltete am 23. April 2012 einen Informationstag für die Schüler der Klassenstufen 7, 8 und 9. Thema der Informationsveranstaltung war „Chancen und Risiken im Internet“, mit besonderem Blick auf Social Media und kostenlose Angebote. In den ersten drei Schulstunden durfte ich, im Auftrag der Messe Stuttgart, die Informationsveranstaltung als Referent begleiten, was mir eine Menge Spaß bereitet hat. Die Agenda gliederte sich wie folgt:

Marktplätze und Kommunikation

  • Die Messe Stuttgart als Marktplatz für Angebot und Nachfrage
  • Warum die Messe als Treffpunkt für Menschen im Internet aktiv ist
  • Internet, was ist das eigentlich?
  • Millionen von Datenverbindungen

Das Wissen der Welt, immer und überall verfügbar

Die Welt, wie sie mir gefällt

  • Interessenseiten (Chats, Blogs und Foren)
  • Sport, Musik und andere Hobbies
  • Spieleplattformen

Social Media

  • Facebook, die drittgrößte Einheit der Welt
  • Firmen und Mitarbeiter in den Social Media
  • Social Media Guidelines
  • Die Vielfalt der Social Media
  • Private Profile
  • Geschäftliche Profile (Xing)

Freunde vs. Kontakte

  • „Freunde“ sind nicht gleich Freunde
  • Nicht jedem „Freund“ kann man vertrauen

Der Preis für kostenlose Angebote

Internet ist nicht gleich Gesellschaft

  • Das Leben findet draußen statt!

Besonders interessant für mich war, dass die Teenager sehr gut über Social Media Bescheid wussten, aber die Kenntnisse um die Funktionsweise des Internet eher gering waren. Die aktuelle Generation der 12-18-jährigen wächst in einem spannenden Dissonanzfeld zwischen unwissenden Eltern und allgegenwärtigem Internet auf. Während die Eltern auf der einen Seite, oftmals Schwierigkeiten beim Bedienen des Computers haben, wachsen deren Kinder ganz selbstverständlich mit SmartPhones und Internetflat auf. Gerade diese Generation gilt es zu begleiten und in der Meinungsbildung zu unterstützen. Eine spannende Aufgabe, der ich in Zukunft sicher noch öfter nachkommen werde.

Nachtrag 25. April 2012

Exakt am darauf folgenden Tag, durften wir auf der Messe Stuttgart einen BWL-Studiengang begrüßen. Thema war auch hier das Marketing im Web 2.0 und die sich ändernden Ansprüche an das Kommunikationsverhalten, in Zeiten von Echtzeit-Dialogmarketing. Interessant war, dass sich die Fragen der Studenten vor allem auf den personellen Aufwand richteten. Denn richtig erkannt hatten diese, dass jeder Kommunikationskanal, der auf Dialog aufbaut, beobachtet, kommentiert und im Bestfall durch eigene Postings gesteuert wird. Ein Social Media Dreiklang, den auch Ossi Urchs nicht müde wird zu propagieren: Monitor, Comment, Post!

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Messe-Engagement mit zusätzlicher Dimension

Von Bianka Boock

Messen sind für viele Unternehmen wichtige Ereignisse, die intensiv vorbereitet werden. Doch die aufwändigste Arbeit kann ihr Potenzial nicht voll entfalten, wenn Social Media unberücksichtigt bleiben. In ihnen liegen viele Chancen. Sie können beispielsweise dazu beitragen, schon vor der Messe Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und Aufmerksamkeit auf den Stand sowie auf Aktionen zu lenken. Sie sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit während und nach der Veranstaltung und ermöglichen einen Austausch – dauerhaft. Für den Erfolg reicht es allerdings nicht, einen Twitter-Account oder eine Facebook-Seite anzulegen und „darauf loszuposten“, vielleicht sogar noch isoliert. Wer von Social Media profitieren möchte, muss vieles beachten. Folgendes Zehn-Punkte-Programm kann als Anhaltspunkt dienen:

1. Einholen eines Mandats:
Am Anfang steht das Mandat. Wer als Mitarbeiter über sein Unternehmen oder gar in dessen Namen posten und seinen Job nicht riskieren möchte, sollte vorher fragen. Wie steht die Firma zu Aktivitäten in Social Networks? Hat die Unternehmensführung erlaubt, über das Unternehmen zu posten? Wenn ja, wem und in welchem Umfang? Existieren Guidelines, die zu berücksichtigen sind?

2. Beachten der Business- und Kommunikationsziele:
Die Unternehmensziele stehen im Vordergrund. Alle Social-Media-Aktivitäten müssen zu den übergeordneten Zielen passen und sollten diese unterstützen.

3. Erarbeiten der konkreten Aufgabenstellung:
Bei der Erarbeitung der Aufgabenstellung spielen nicht nur die Unternehmensziele eine Rolle. Auch die Situation der Kunden (Anforderungen, Wünsche etc.) sollte berücksichtigt werden, ebenso die eigene Position. Was wird (on- und offline) über das Unternehmen, die Produkte und Leistungen gesagt? Wie sieht die Lage im Vergleich zum Wettbewerber aus? Welche Stärken und welche Schwachstellen gibt es? Aus diesen Punkten ergibt sich die Zielsetzung automatisch. So kann eine Aufgabe darin bestehen, ein schlechtes Produkt und darüber die Reputation zu verbessern.

4. Beachten der bestehenden Kommunikation:
Wer in Social Media aktiv werden will, hat länger Freude, wenn er die Spielregeln beachtet. Er muss wissen, welche Zielgruppe er erreichen möchte, wo diese sich bewegt und wie diese agiert. Dazu gilt es die Eigenheiten der Netzwerke zu kennen. Es kommen nicht nur Klassiker wie Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn und Google+ in Frage, sondern auch YouTube, Foursquare, Blogs und Foren. LinkedIn, Xing und Google+ können beispielsweise genutzt werden, um aktuelle Studien und Themen zu posten, zu kommentieren und dadurch Kompetenz zu demonstrieren. Blogs eignen sich für eigene Beiträge. Twitter ist prädestiniert für kurze News. So kann während einer Messe unter Verwendung spezieller Hashtags „live“ vom Ort des Geschehens berichtet werden. Wer hier hingegen alte Informationen anbietet, setzt seine Reputation aufs Spiel. Location Based Services bieten die Möglichkeit, den Messestand als Ort anzulegen und Besucher – unter dem Anreiz von Boni – einchecken zu lassen. Dadurch kann das Unternehmen bereits vor einem Gespräch erfahren, wer sich gerade am Stand befindet.

Informationen drängen nach Vernetzung. So kann die Möglichkeit des Eincheckens via Foursquare – und der damit verbundene Bonus – über Twitter, Facebook und durchaus auch offline kommuniziert werden. Ein Tweet darf getrost auf einen Blog oder die eigene Website verlinken, die übrigens im Mittelpunkt der eigenen Aktivitäten im Web stehen sollte. Hier können sämtliche Aktivitäten in Social Networks gebündelt werden, beispielsweise in einem Newsroom. Somit erhält der User sofort einen Überblick darüber, wie er sich mit dem Unternehmen vernetzen kann.

Von der Website aus, aber auch aus Newslettern kann auf den Messeauftritt bzw. das Ausstellerverzeichnis verlinkt werden. Dadurch erhalten Fans und Follower nicht nur ausführlichere Informationen, sondern es können auch Backlinks auf den eigenen Internetauftritt generiert und die Sichtbarkeit des Unternehmens verbessert werden. Wenn es in das Kommunikationskonzept passt, lassen sich Angebote wie ein Presseservice nutzen, um ausgewählte Botschaften in Szene zu setzen. Pflegt die Messe Social-Media-Präsenzen, kann es sinnvoll sein, sich zu vernetzen und sich mit Beiträgen und Kommentaren einzubringen. Aber auch wenn das Engagement von Themen-Influencern ausgeht, lohnt eine Vernetzung.

5. Austüfteln einer Strategie:
Die Strategie beschreibt, wie die Aufgaben gelöst werden sollen. Wichtig dabei ist, Berührungspunkte zur Zielgruppe herauszuarbeiten und Mehrwerte für die Community zu schaffen. Diese können in Insider-Informationen oder Benefits bestehen. Eine gute Idee zeichnet sich dadurch aus, dass sie kanalneutral bespielbar ist, sich vom Wettbewerb abgrenzt, und auf alle Bereiche (HR, Marketing, Produktion, etc.) einzahlt. Sie hebt Stärken hervor und hilft Schwachstellen zu beseitigen. Ein Anwendungsfall bestünde darin, mittels Crowdsourcing ein schlechtes Produkt zu verbessern und die neue Version auf einer Messe erstmals zu präsentieren. Als Anreiz könnten alle Mitwirkenden – über die jeweiligen Networks – zu einer Standparty eingeladen werden. Ebenso gut ist es eine Option, eine Aktion wie einen Workshop zu organisieren, die zuvor im Internet angekündigt wird. Ein solches Event könnte auf Video aufgezeichnet, auf YouTube hochgeladen und anschließend in Social Networks diskutiert werden. Auf diese Weise bliebe das Unternehmen mit den Besuchern in Kontakt. Aktionen wie das Zur-Verfügung-Stellen von WLAN und Steckdosen für „mobil ausgerüstete Gäste“ kämen darüber hinaus gut an.

6. Beachten und Beschaffen der Ressourcen:
Ein Engagement in Social Media bedarf vielfältiger Ressourcen. Deshalb sollte sich ein Akteur vorher fragen, ob er über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten (Schreiben für Mensch und Maschine, Recht, Umgang mit User generated Content etc.) verfügt oder wer ihn unterstützen kann. Ist dieses Potenzial im eigenen Unternehmen vorhanden, soll es erlernt werden oder ein externer Dienstleister die Arbeit übernehmen? Und: Wie viel Zeit und welches finanzielle Budget stehen zur Verfügung?

7. Aufstellen eines Plans:
Im Rahmen der Planung sollten einzelne Prozesse beschrieben werden. Woher kommt der Content? Auf welche Weise wird er wie häufig beschafft? Hier können eigene Botschaften (wie Blogeinträge) genutzt, aber auch fremde, thematisch relevante Inhalte aus aufgegriffen werden, die der Redakteur oder Community Manager unter anderem via RSS abonnieren oder über Suchmaschinen aufspüren kann. Wichtig ist, ein regelmäßiges, nicht überforderndes Veröffentlichungsintervall und die Qualität der Beiträge sicherzustellen (zum Beispiel Überprüfung auf Richtigkeit und Aktualität). Denn niemand möchte mit veralteten Nachrichten zugeschüttet werden. Die einzelnen Schritte sollten in Redaktionsplänen und Social-Media-Guidelines festgehalten werden. Aber auch andere Prozesse wie für das Monitoring und eventuelle Schulungen müssen berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, die Verantwortlichkeiten zu definieren. Wer baut den Twitter-Account oder die Facebook-Seite auf? Und wer betreut das Profil? Wer kümmert sich in welchem zeitlichen Rahmen um das Monitoring und überhaupt erst einmal um dessen Konzeption?

Darüber hinaus muss die Planung die Hardware- und Softwarekomponenten beinhalten. Somit wird gewährleistet, dass die Beteiligten wissen, auf welche technischen Mittel sie bei welchen Arbeitsschritten zurückgreifen können. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass für mobiles Arbeiten auf dem Smartphone oder Tablet PC oft Vorbereitungen zu treffen sind, damit beispielsweise ein Zugriff auf benötigte zusätzliche Informationen wie Kundendaten gesichert ist. Nicht jedes Dashboard funktioniert auf Smartphone & Co. und auch Websites werden auf diesen Geräten häufig „anders“ dargestellt. Die mobilen Geräte sollten so ausgestattet werden, dass mit ihnen öffentliches WLAN sicher genutzt werden kann. Außerdem nicht unerheblich: die Stromversorgung unterwegs.

8. An den Worst Case denken:
Längst nicht immer funktioniert alles wie ursprünglich gedacht. In Social Media lässt sich die Verbreitung von Informationen nicht kontrollieren. Unternehmen haben aber die Möglichkeit, vorzubeugen und mitzuagieren. Vorbeugen können Community Manager unter anderem mit ihrer Verhaltensweise. Während beispielsweise provozierende Beiträge großes Potenzial haben, kritische Reaktionen hervorzurufen, ist eine transparente, offene und deeskalierende Kommunikation zur Prävention und als Reaktion auf kritische Reaktionen geeignet. In diesem Zusammenhang sollte definiert werden, was ein kritischer Beitrag ist. Es ist hilfreich, mehrere Stufen festzulegen und Lösungsszenarien zu beschreiben. Dieser Krisenplan – inklusive Ansprechpartner und deren Kontaktdaten, die im Krisenfall unterstützend zur Verfügung stehen – sollte in den Social Media Guidelines festgehalten werden. Er spart im Ernstfall Zeit und gibt Sicherheit.

9. Das Geplante umsetzen:
Bei der Umsetzung sollte der Plan eingehalten werden, jedoch muss auch auf ausreichend Flexibilität geachtet werden. Dabei sollte ein ständiger Wissenstransfer zwischen allen Beteiligten erfolgen.

10. Den Erfolg kontrollieren:
Die Ergebnisse müssen in regelmäßigen zeitlichen Abständen anhand zuvor definierter Key Performance Indicators mit den Zielsetzungen verglichen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse können dann in eine Optimierung des Projektes fließen.


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Social Media Set-up fürs Messe-Marketing

Social Media sind längst im Marketing angekommen. Dabei spielt es keine Rolle ob B-2-B oder B-2-C, denn auch Mittelständler und Dienstleister setzen neben Markenartiklern inzwischen auf Facebook, YouTube, Twitter & Co. Doch wie sieht das aus, wenn man Social Media für den Bereich Messen im Marketing-Mix genauer betrachtet?

Living Social Media

Zunächst möchte ich einen Blick auf die Möglichkeiten eigener Präsenzen und Kanäle werfen. Die meisten Unternehmen wissen inzwischen, dass sie Social Media in ihr Marketing integrieren müssen. Die große Frage dabei lautet: Wo fange ich damit an und wie setze ich es um? Wie in jeder vernünftigen Marketing-Strategie steht auch hier am Anfang die Bestandsaufnahme, sprich eine Ist-Analyse der eigenen Situation und des Wettbewerbs. Daraus lassen sich in der Regel auch ganz schnell die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken ableiten (SWOT-Analyse). Perfekt, wenn man dabei auf Marktforschungsdaten oder eigene Kundenbefragungen zurückgreifen kann. Nicht selten staune ich, wenn ich recherchiere und auf die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppen in den einzelnen Kanälen blicke. Da tummeln sich Spezialisten auf einmal in Facebook-Gruppen oder Gamer verabreden sich überwiegend auf Twitter. Eine gute Recherchemöglichkeit bieten hier auch Gruppen und Listen der Mitbewerber.

Es lohnt sich auf jeden Fall die geeigneten Kanäle herauszufiltern. Denn ein echtes Multi-Channel-Marketing, auf mehreren Social Media Kanälen, lässt sich oft aufgrund von Ressourcenmangel personeller oder finanzieller Art nicht umsetzen. Eine starke eigene Präsenz kann aber mit relativ wenig Aufwand mit anderen Kanälen vernetzt werden, um so eine größtmögliche Reichweite aufzubauen. Ein Xing-Profil, wahlweise dazu ergänzend oder eben stattdessen ein LinkedIn-Profil, ein kostenloses Unternehmensprofil auf dem entsprechenden Kanal und eine weitere Präsenz mit der man aktives Marketing betreibt, lassen sich in kurzer Zeit einrichten. Und jetzt heißt es erst einmal testen, testen, testen.

Soziale Netzwerke in der Übersicht von ethority

Wenn Sie sich für ein soziales Netzwerk entschieden haben, testen Sie dessen Möglichkeiten. Wie kann ich über das Hilfecenter oder eine Marketing-Community alle Funktionen optimal kennenlernen und einsetzen? Wie setze ich mein Corporate Design um? Was lässt sich von anderen gelungenen Firmenprofilen übernehmen? Welche Apps und Tools „peppen“ den eigenen Auftritt weiter auf?

Nun gilt es einen Redaktionsplan zu erstellen bzw. im Rahmen einer Integrierten Kommunikation die Kommunikationsinhalte kanalgerecht einzubinden. Können Sie dies alleine leisten? Lassen Sie sich zu Beginn von einer Agentur beraten? Lagern Sie die Kommunikation aus? Wer reagiert bis zu welchem Level auf Anfragen, Beschwerden, üble Nachrede oder tatsächliche Krisen? Machen Sie sich bitte nichts vor: Wenn Sie einen Kanal öffnen, dann wird dieser auch zum Dialog genutzt werden. Es kann auch vorkommen, dass Kunde A von Produkt B sich in Kanal C beschwert, weil er diesen eben als ersten gefunden hat. Sie müsen aber auch keine Angst vor Kritik haben. Solange Sie mit offenem Visier kommunizieren und keine dubiosen Methoden zum Aufbau von Fans oder Followern verwenden, gibt es in der Regel keine Angriffspunkte. Nutzen Sie Kritik zum Dialog und zur Vebesserung Ihres Qualitäts-Managements. So integrieren Sie Social Media optimal in ihr Marketing-Mix.

Tipp: Durch eine eigene Online Medienbeobachtung oder ein Social Media Monitoring finden Sie ebenfalls sehr schnell heraus wo die Musik für Sie spielt, welcher Dirigent den Takt vor gibt und welches die besten Solisten sind. Diese Akteure gilt es zu identifizieren, sich mit Ihnen zu vernetzen oder diese sogar in das eigene Engagement einzubinden.

Apps und Tools für das Messe-Marketing

Inzwischen bieten die einzelnen Messegesellschaften oft auch eigene Apps an, mit denen Sie den jeweiligen Messestandort optimal kennenlernen und nutzen können. Versuchen Sie sich in diese Services zu integrieren, sei es über den Katalogeintrag oder zusätzliche Werbemöglichkeiten, damit Interessenten Ihre Online-Angebote finden können. Im Idealfall sind in der jeweiligen App auch Matchmaking-Tools oder andere Kontaktmöglichkeiten enthalten. Damit lassen sich interessante Kontakte im Vorfeld identifizieren und Termine während der Messe sind schnell und unkompliziert planbar.

Messe Stuttgart App im iTunes Sore

Ein Blick auf die Service-Seiten von Messegesellschaften oder Gastveranstaltern lohnt sich im Vorfeld der Planung Ihres Messe-Auftritts, um deren Apps und weitere Service-Angebote zu finden. Große Veranstaltungen verfügen in der Regel über eigenständige Apps, die sich nur auf das jeweilige Event konzentrieren. Wenn Sie als Marketing-Entscheider geeignete Messen suchen, dann sollten Sie auf jeden Fall die kostenlose m+a App vom Deutschen Fachverlag kennen oder die kostenpflichtige MyFairs App vom AUMA e. V. einsetzen. Hier finden Sie wirklich alle Informationen und Termine zu relevanten Messen.

@ADtiDude: Meet me 23.-25.10.2012 @Messe_Stuttgart zur @itandbusinessde Halle 3A000 adtidude.wordpress.com #messe #stuttgart #itbdms #fb

Kommen wir noch einmal zurück zum Matchmaking. Unsere Kommunikation verlagert sich immer mehr auf mobile Plattformen. Wir nutzen SmartPhones und Tablets im Büro, im Zug, auf der Messe und abends im Hotel. Wir twittern, bloggen, posten und kommentieren in allen Lebenslagen. Der Zugriff auf Soziale Netzwerke über deren Mobile Apps wächst dementsprechend permanent. Über all diese Kanäle lässt sich Ihre Messebeteiligung hervorragend im Vorfeld kommunizieren. Und das funktioniert natürlich auch wieder durch Nutzung der jeweiligen Angebote der Veranstalter. In der letzten Zwischenüberschrift habe am Beispiel Twitter mit einer Nachricht die Messegesellschaft, die Veranstaltung, deren Follower und meine Freunde auf Facebook über meine Messebeteiligung informiert. Das lässt sich dann natürlich noch mit einer Xing Statusmeldung kombinieren, im Newsletter integrieren und so weiter. Aber wie gesagt: Ein Kanal richtig genutz ist meistens wertvoller als alle Infos über alle Kanäle zu „spammen“.

Social Media Set-up auf dem iPhone

Das bringt mich nun schon zu meinem ganz persönlichen Social Media Set-up fürs Messe-Marketing. Ich nutze sowohl stationär am PC im Büro, als auch mobil unterwegs die Social Media Kanäle und Apps, um ideal im Vorfeld einer Veranstaltung anzukündigen, Kontakte zu identifizieren und Termine zu vereinbaren. Im Nachgang lassen sich die neuen Leads einfach ins eigene CRM übernehmen. CRM-Lösungen bieten inzwischen übrigens auch immer bessere mobile Funktionen.

Ich beende diesen Artikel mit einem Blick auf meinen iPhone Start-Screen und einer Frage: Wie sieht Ihr Social Media Set-up aus?

Social Media Set-up fürs Messe-Marketing


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Social Media – eine Überblick (Stand: März 2010)

Social Media ist derzeit in aller Munde. Soziale Netzwerke, Chats, Linklisten, Mikroblogging, Social Bookmarks – kaum jemand kann da noch den vollen Überblick behalten. Rund 400 Millionen Menschen nutzen aktuell Facebook. Mit Twitter hyped derzeit ein Mikroblogging-Dienst, der es nur erlaubt 140 Zeichen je Meldung abzusetzen. „Wong the web“ lautet der Slogan einer in Deutschland sehr erfolgreichen Social Bookmark-Seite. Flirt- und Freizeit-Chats waren gestern. Kinder und Jugendliche wachsen mit iPhone und permanenter Flatrate auf – und nutzen diese auch fleißig.

Diese Trends werden auch in der Geschäftswelt immer stärker gefragt. Zunehmend leisten sich Unternehmen eigene SEO/SEM-Manager oder installieren neben Marketingleiter und Pressesprecher einen Social Media Officer. Online Reputation gewinnt an Bedeutung und längst nicht mehr nur e-Marketer wollen von guten Rankings und Empfehlungen im Internet profitieren.

Einige Zahlen der AGOF: 43,49 Millionen der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren (das entspricht 67,1 Prozent) haben in den letzten drei Monaten mindestens einmal das Internet genutzt. 54 % der deutschen Internetnutzer sind männlich (Gesamtbevölkerung 49,1 %), 46 % sind weiblich. Die größte Altersgruppe innerhalb der Internetnutzer stellen mit 23,1 % die 40–49 jährigen, dicht gefolgt von den 20–29 jährigen und den 30–39 jährigen (19 bzw. 19,1 %).

400 Millionen aktive Nutzer tummeln sich weltweit alleine auf Facebook (weltweit) und 50 % davon melden sich mindestens einmal täglich auf dem Netzwerk an. Sie posten jede Woche rund 5 Milliarden Informationen (Status, Blogs, Fotos, Links).

Rund 8 Millionen Geschäfts- und Privatleute nutzen das deutsche Business-Netzwerk Xing in 16 Sprachen. Davon sind 2,1 Millionen Nutzer sogenannte Unique Visitors jeden Monat.

Auf Twitter, einem Mikroblogging-Dienst für Kurznachrichten, werden aktuell fast 50 Millionen sogenannte Tweets täglich abgesetzt. Dafür sorgen weltweit ca. 23,5 Millionen Unique Visitors im Monat (Januar 2010).

Das Videoportal Youtube wird von Millionen Nutzern in jeder Minute mit 20 Minuten Videomaterial bombardiert. Angemeldete User können eigene Kanäle erstellen, Playlists verwalten und Videos kommentieren. Inzwischen wird Youtube auch für Werber immer interessanter, da in die Videos Anzeigen und Links integriert werden können.

Zahlreiche weitere Plattformen und Dienste buhlen um die Gunst der Internetnutzer. Darunter gibt es auch Verlierer, wie z.B. Googles Myspace, die sich aber nach wie vor großer Beliebtheit unter DJs und Musikern erfreut.

Die folgende Grafik von Ethority gibt einen Überblick über die momentane Social Media und Web 2.0 Landschaft. Aber Vorsicht, sämtliche Zahlen werden bereits in wenigen Tagen wieder überholt sein 😉

Social Media Prisma by Ethority

Zunehmen wird in Zukunft das Thema Mobile Marketing. Die Veröffentlichung von Inhalten der Unternehmens-Website auf mobilen Endgeräten wie Handys oder Smart Phones wird immer leichter und gewinnt dementsprechend an Bedeutung. Location Based Services und Mehrwerte durch zusätzliche Informationen und Kontaktmöglichkeiten oder sogenannte Apps für die Planung von Freizeit oder Geschäftsvorgängen sind gefragt und werden gerne angenommen.

(Quellen: Die Unternehmen, AGOF, Ethority)