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Lasys Int. Fachmesse für Systemlösungen in der Laser-Materialbearbeitung

Von 8.-6. Juni 2010 findet die zweite Auflage der Lasys auf der Messe Stuttgart statt. Im prall gefüllten Rahmenprogramm begleiten die Stuttgarter Lasertage (SLT), das 11. Symposium on Laser Precision Microfabrication (LPM) und der „Short Course: Basiswissen Laser und Laser-Materialbearbeitung“ die internationale Fachmesse für Laser-Systemlösungen im Fertigungsprozess.

Außerdem erwarten die Besucher zahlreiche Veranstaltungen im Rahmenprogramm, wie die Jubiläumssitzung „50 Jahre Laser“, das Ausstellerforum „Lasers in Action“ oder die Sonderschau „Cars made by laser“.

Im Live-Blog finden sich bereits zahlreiche Messesplitter und Impressionen vom ersten Messestag. Der Blog wird gehosted von Maschinenmarkt.


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Short Course: Onlinerecht

Mitunter treiben die deutsche und europäische Rechtsprechung bizarre Stilblüten. Starre Rechtsformen und der Drang nach absoluter Kontrollierbarkeit und Haftung, verlangen teilweise aufwändige Formulierungen und Programmierungen.

Googeln Sie doch mal das „Urteil vom 12. Mai 1998“. Inzwischen weiß niemand mehr so genau, wer das Gerücht in Umlauf gebracht hat oder warum es so stark antizipiert wurde. Fakt ist, dass bei der Google-Suche rund 1,2 Millionen Treffer von Seiten mit dem Text aus der Urteilsverkündung auftauchen. Fast alles Seiten, die den Text als Disclaimer verwenden und sich dadurch pauschal aus der Verantwortung für Links nehmen wollen. Hintergrund ist die gesetzliche Auflage, Links auf externe Seiten und deren Inhalte zu kontrollieren. Angenommen wurde, dass der Urteilstext von jeglicher Verantwortung entbindet – ein Irrtum. Gesetzte Links müssen geprüft und im Zweifelsfall entfernt werden. Vor einer Haftung schützt auch der oben beschriebene Disclaimer nicht. Ausführlich informiert der entsprechende Disclaimer-Artikel auf Wikipedia.

Ein weiterer weit verbreiteter Irrtum herrscht beim sogenannte E-Mail-Disclaimer: „Diese E-Mail beinhaltet Informationen, die vertraulich oder nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sein könnten. Sollten Sie nicht der designierte Empfänger sein, ist das Lesen, Kopieren, Weiterleiten sowie anderweitiger Gebrauch des Inhalts dieser E-Mail untersagt. Sie werden gebeten, diese E-Mail unverzüglich zu löschen.“

„Völliger Quatsch“, sagt auch hier Dr. Hendrik Schöttle, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht bei der Kanzlei Osborne Clarke, München. „Ebenso könnte man schreiben, dass der Leser sich selbst oder seinen Computer sofort zerstören soll“, führt er weiter aus. Irrtümlich zu gestellte E-Mails sind übermittelte Nachrichten, die unverlangt, also ohne gegenseitige Willenserklärung, zugestellt wurden. Dem Empfänger steht es völlig frei die E-Mail zu löschen oder auszudrucken und dann in den Papierkorb zu werfen. Genau genommen könnte der Empfänger den Ausdruck auch an seine Pinnwand hängen.

Richtig hingegen ist, dass in geschäftliche E-Mails und Newsletter sowie auf der Website des Unternehmens alle wesentlichen Angaben zur Rechtsform, den Kontaktdaten und den vertretungsberechtigten natürlichen Personen gemacht werden müssen. Das wären im Beispiel einer GmbH:

  • Name der Gesellschaft
  • Sitz und postalische Adresse der Gesellschaft
  • Kontaktinformationen (Telefon, Fax, E-Mail)
  • Handelsregister und Nummer
  • Vertretungsberechtigte natürliche Personen (Geschäftsführer, Aufsichtsrat/Vorsitzender)

(Quellen: Google, Dr. Hendrik Schöttle)


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Social Media – eine Überblick (Stand: März 2010)

Social Media ist derzeit in aller Munde. Soziale Netzwerke, Chats, Linklisten, Mikroblogging, Social Bookmarks – kaum jemand kann da noch den vollen Überblick behalten. Rund 400 Millionen Menschen nutzen aktuell Facebook. Mit Twitter hyped derzeit ein Mikroblogging-Dienst, der es nur erlaubt 140 Zeichen je Meldung abzusetzen. „Wong the web“ lautet der Slogan einer in Deutschland sehr erfolgreichen Social Bookmark-Seite. Flirt- und Freizeit-Chats waren gestern. Kinder und Jugendliche wachsen mit iPhone und permanenter Flatrate auf – und nutzen diese auch fleißig.

Diese Trends werden auch in der Geschäftswelt immer stärker gefragt. Zunehmend leisten sich Unternehmen eigene SEO/SEM-Manager oder installieren neben Marketingleiter und Pressesprecher einen Social Media Officer. Online Reputation gewinnt an Bedeutung und längst nicht mehr nur e-Marketer wollen von guten Rankings und Empfehlungen im Internet profitieren.

Einige Zahlen der AGOF: 43,49 Millionen der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren (das entspricht 67,1 Prozent) haben in den letzten drei Monaten mindestens einmal das Internet genutzt. 54 % der deutschen Internetnutzer sind männlich (Gesamtbevölkerung 49,1 %), 46 % sind weiblich. Die größte Altersgruppe innerhalb der Internetnutzer stellen mit 23,1 % die 40–49 jährigen, dicht gefolgt von den 20–29 jährigen und den 30–39 jährigen (19 bzw. 19,1 %).

400 Millionen aktive Nutzer tummeln sich weltweit alleine auf Facebook (weltweit) und 50 % davon melden sich mindestens einmal täglich auf dem Netzwerk an. Sie posten jede Woche rund 5 Milliarden Informationen (Status, Blogs, Fotos, Links).

Rund 8 Millionen Geschäfts- und Privatleute nutzen das deutsche Business-Netzwerk Xing in 16 Sprachen. Davon sind 2,1 Millionen Nutzer sogenannte Unique Visitors jeden Monat.

Auf Twitter, einem Mikroblogging-Dienst für Kurznachrichten, werden aktuell fast 50 Millionen sogenannte Tweets täglich abgesetzt. Dafür sorgen weltweit ca. 23,5 Millionen Unique Visitors im Monat (Januar 2010).

Das Videoportal Youtube wird von Millionen Nutzern in jeder Minute mit 20 Minuten Videomaterial bombardiert. Angemeldete User können eigene Kanäle erstellen, Playlists verwalten und Videos kommentieren. Inzwischen wird Youtube auch für Werber immer interessanter, da in die Videos Anzeigen und Links integriert werden können.

Zahlreiche weitere Plattformen und Dienste buhlen um die Gunst der Internetnutzer. Darunter gibt es auch Verlierer, wie z.B. Googles Myspace, die sich aber nach wie vor großer Beliebtheit unter DJs und Musikern erfreut.

Die folgende Grafik von Ethority gibt einen Überblick über die momentane Social Media und Web 2.0 Landschaft. Aber Vorsicht, sämtliche Zahlen werden bereits in wenigen Tagen wieder überholt sein 😉

Social Media Prisma by Ethority

Zunehmen wird in Zukunft das Thema Mobile Marketing. Die Veröffentlichung von Inhalten der Unternehmens-Website auf mobilen Endgeräten wie Handys oder Smart Phones wird immer leichter und gewinnt dementsprechend an Bedeutung. Location Based Services und Mehrwerte durch zusätzliche Informationen und Kontaktmöglichkeiten oder sogenannte Apps für die Planung von Freizeit oder Geschäftsvorgängen sind gefragt und werden gerne angenommen.

(Quellen: Die Unternehmen, AGOF, Ethority)


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byheart

byheart nennt sich eine Kunstausstellung zum Thema Organspende. Was ich nicht wusste: Alleine das Ausfüllen und Unterschreiben eines Organspendeausweises genügt, um sich als Organspender für alle Organe und Gewebe zu registrieren. Die Eintragung und Verifizierung der persönlichen Einwilligung muss nicht erfolgen.

Natürlich steht jeder Mensch individuell, persönlich und gesellschaftlich geprägt, unterschiedlich zum Thema Organspende. Wie einfach es jedoch ist, der Organspende zuzustimmen und dadurch nach dem eigenen Tod die Chance Leben zu schenken zu wahren, hat mich überrascht.

Ich selbst habe mich dazu entschlossen einen Organspendeausweis auszufüllen und bei mir zu tragen. Allen interessierten kann ich nur raten sich mit dem Thema vertraut zu machen und sich zu informieren. Denn was nutz ein lebloser Körper, außer durch die moderne Medizintechnik vielleicht einen anderen Körper am leben zu halten?

byheart. Unter anderem http://www.michaela-a-fischer.com/node/121
http://www.tk-online.de/tk/baden-wuerttemberg/organspende/wanderausstellung-organspende/168374


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Rettet die Rosenau!

Die Rosenau in Stuttgart-West hat sich in den vergangenen 17 Jahren einen festen Platz im Stuttgarter Kulturkreis erspielt. Von Stand-up Comedy über Theater und Poesie, bis hin zu Jazz und Funk, bietet die Rosenau abwechslungsreiches Programm und gilt ganz nebenbei als Wohnzimmer des Westens.

Das begrenzte Fassungsvermögen des Veranstaltungssaals und die Tatsache, dass die Kulturbühne keinerlei Förderung erhält, zwingen die Betreiber rund um Kulturchef Michael Drauz in diesem Sommer in die Knie. Es fehlt ein ordentlicher Batzen in der Finanzierung bzw. dauerhafte Förderung durch die Stadt Stuttgart. Auch Kultur-Sponsoring, mit einem zumindest mittelfristig angelegten Konzept, könnte eine Lösung sein.

Ausführliche Informationen zur Situation sind auf der Website der Rosenau nachzulesen.


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Fesche Hundeleinen und Halsbänder für Hasso und Strolchi

Eine witzige Idee haben meine Freunde von Star7 entwickelt: Sie produzieren Hunde-Halsbänder und -Leinen in verrückten, modischen Designs und verhelfen dem geneigten Hundebesitzer ein neues Höchstmaß an Individualität zu erreichen.

Star7, ein junges Start-up Unternehmen aus Stuttgart, hat sich mit dieser neuen Idee und eigener Herstellung sofort einen Platz in den Hitlisten der Hundehalter ergattert. Das im Webshop angebotene Portfolio umfasst derzeit rund 30 Produkte und wird kontinuierlich ausgebaut.

Mein Tipp: Katzen-Halsbänder in Bordeaux mit Schleifchen und Glöckchen dran!
(natürlich nur Spaß 😉


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Alles, außer gewöhnlich

Zunächst möchte ich mich bei meinem Netzwerkpartner Nils Bäumer von Synapsensprung bedanken. Danke Nils, dass Du mir dieses Buch zu lesen aufgedrängt hast!

Alles, außer gewöhnlich“ ist ein herrlich erfrischend geschriebenes Buch des Autoren-Duos Anja Förster und Peter Kreuz, erschienen im Econ Verlag. In ihrem rund 300 Seiten starken Buch stellen die beiden Autoren alle althergebrachten Reglementarien und Hierarchien aus Management und Marketing in Frage. Warum das tun, was Andere erfolgreich gemacht hat? Warum Trends hinterherlaufen, die eine einzigartige Idee zu kopieren versuchen? Warum Benchmarking statt echter Innovationen?

Die Grundessenz ihrer These ist, dass jeder Mensch, jeden Tag versuchen muss, etwas besser zu werden. Stillstand bedeutet Rückschritt. Erprobte und erfolgreiche Prozesse kopieren führt nur zu durchschnittlichem, sprich austauschbarem Erfolg. Das geht sogar so weit, dass Förster und Kreuz davon abraten, den perfekten Job mit Arbeitsplatzgarantie zu suchen. „Kündigen Sie!“, empfehlen die Beiden, wenn man nicht Erfüllung und Spaß in seinem Beruf hat. „Fragen Sie sich welchen Wert Sie für Ihre Firma haben. Fragen Sie sich: Wäre mein Unternehmen ohne mich besser dran?“ und zielen damit auf die sich verändernden Märkte und Branchen ab. Ihre These lautet, dass wir in Zukunft nicht mehr Fachwissen perfektionieren und alt-hergebrachte Karrierewege beschreiben müssen, sondern vielmehr ständig neue Kenntnisse und Fähigkeiten in vielen verschiedenen Unternehmen und Projekten unter Beweis stellen werden. Darum: Jeden Tag viel besser werden und dabei unbedingt auf eigene Intuitionen hören!

Die gut strukturierten Texte sind gespickt mit Beispielen aus der Praxis und fangen öfters mal mit der Einleitung: „Als einer von uns noch bei …“ an, um dann mit Details oder Anekdoten aus Unternehmensberatungen, großen Konzernen oder außergewöhnlichen Karrierewegen aufzuwarten.

Lesen!

Econ Verlag Berlin, ISBN 978-3-430-20016-5